Historie
Im Jahre 1947 gründeten Josef und Mathilde Heindl
in Linz eine Bandagistenwerkstätte. Zu diesem Zeitpunkt
dachte wohl niemand daran, dass sich daraus Österreichs
größter und leistungsfähigster Betrieb
dieser Branche entwickeln würde.
Es war vor allem Werner Heindl, - er leitet den Betrieb
seit 1967 - der aufbauend auf die durch seinen Vater geschaffene
Basis konsequent die Entwicklung der Firma steuerte. Nachdem
der Geschäftsbetrieb die räumlichen Möglichkeiten
des Stammhauses überschritten hatte, begann der Aufbau
eines leistungsfähigen Filialnetzes.
Eine erste richtungsweisende Einrichtung stellte das Orthopädiezentrum
dar. Es wurde und wird hier laufend modernste Technik
auf dem Sektor der Prothetik und der klinischen Orthopädie
zum Wohle des Patienten eingesetzt. Auch eine Gehschule
zur Mobilisierung von Prothese-Patienten wurde eingerichtet.
Mit der Eröffnung des Technischen Gesundheitszentrums
(TGZ) in Linz-Urfahr war ein vorläufiger Höhepunkt
der raschen Expansion erreicht. Das TGZ Heindl stellte
nicht nur für Oberösterreich, sondern für
die gesamte Branche eine Investition für das nächste
Jahrzehnt dar. Sicher gilt dieses Haus auch heute noch
als eines der modernsten seiner Art in Europa.
Mit seinen 650 m² Ausstellungs- und Verkaufsfläche,
120 m² Trainings- und Seminarräumen, sowie eigener
Innovations- und Rollstuhlwerkstatt, stellte diese Idee
zweifellos einen Meilenstein in der Entwicklung der sozialmedizinischen
Versorgung in Österreich dar und zeigte in eindrucksvoller
Weise, wie den demografischen Verschiebungen im Jahr 2020
begegnet werden muss.
Die sinkende Geburtenzahl und die gleichzeitig steigende
Lebenserwartung der Bevölkerung (auch bedingt durch
die bessere medizinische Betreuung der älteren und
behinderten Mitmenschen) werden den Anteil der über
60jährigen von derzeit rund 18 Prozent auf über
30 Prozent ansteigen lassen.
Im Mittelpunkt des Interesses stand bei Bandagist Heindl
immer der Ausbau einer verbesserten Betreuung und Hilfestellung
für ältere oder behinderte Mitmenschen. Die
Palette der angebotenen Hilfsmittel und Heilbehelfe ist
reichhaltig und qualitativ hochwertig. Sie beinhaltet
alle wichtigen Rehabilitations- und Alltagshilfen für
den pflegebedürftigen Menschen zuhause, wie z.B.
Rollstühle, Sitzschalen, Krankenbetten, Hebehilfen,
Geh- und Liegehilfen, Haushalts-, Eß- und Anziehhilfen,
sowie wichtige Krankenpflegeartikel, insbesondere für
die Inkontinenz-, Decubitus- und Colostomieversorgung.
Die ausgestellten Geräte können unter fachkundiger
Beratung und Anleitung vor Ort auch getestet werden. Die
Firma Bandagist Heindl beschäftigt mittlerweile in
5 Bundesländern Österreichs über 300 Mitarbeiter
in 60 Niederlassungen, wodurch eine optimale Versorgung,
auch in infrastrukturell weniger ausgebauten Gebieten
ermöglicht wurde.
Zu den externen Aktivitäten der Firma Heindl zählt
vor allem die Unterstützung des Behindertensports
in Österreich. Nicht zuletzt deshalb, weil eine jahrelange
Verbundenheit mit diversen österreichischen Olympioniken
und Olympiasiegern ständig als Herausforderung dient,
Entwicklungen für den Hochleitungssport zu fördern
und deren Umsetzung in den Alltag zu bewerkstelligen.
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