Geschichte

Die Geschichte von
Bandagist Heindl

  • 1947

    Im Jahre 1947 gründen Josef und Mathilde Heindl in Linz eine Bandagistenwerkstätte. Zu diesem Zeitpunkt dachte wohl niemand daran, dass sich daraus Österreichs größter und leistungsfähigster Betrieb dieser Branche entwickeln würde.

    Die erste Bandagisten- und Orthopädietechnische Werkstätte in der Gesellenhausstraße, einige Wochen vor der Eröffnung; in der Bildmitte Firmengründer Josef Heindl.

  • 1967

    Es war vor allem Werner Heindl, er leitete den Betrieb von 1967-2008, der aufbauend auf die durch seinen Vater geschaffene Basis konsequent die Entwicklung der Firma steuerte. Nachdem der Geschäftsbetrieb die räumlichen Möglichkeiten des Stammhauses überschritten hatte, begann der Aufbau eines leistungsfähigen Filialnetzes.

    Werner Heindl (zweiter von links) und sein Team ca. 1965

  • 1980

    Mit der Eröffnung des Technischen Gesundheitszentrums (TGZ) in Linz-Urfahr war ein vorläufiger Höhepunkt der raschen Expansion erreicht. Das TGZ Heindl stellte nicht nur für Oberösterreich, sondern für die gesamte Branche eine Investition für das nächste Jahrzehnt dar. Sicher gilt dieses Haus auch heute noch als eines der modernsten seiner Art in Europa.

    Mit seinen 650 m² Ausstellungs- und Verkaufsfläche, 120 m² Trainings- und Seminarräumen, sowie eigener Innovations- und Rollstuhlwerkstätte, stellte diese Idee zweifellos einen Meilenstein in der Entwicklung der sozialmedizinischen Versorgung in Österreich dar und zeigte in eindrucksvoller Weise, wie den demografischen Verschiebungen bis heute begegnet werden muss.

    Zu den externen Aktivitäten der Firma Bandagist Heindl zählt vor allem die Unterstützung des Behindertensports in Österreich. Nicht zuletzt deshalb, weil eine jahrelange Verbundenheit mit diversen österreichischen Olympioniken und Olympiasiegern ständig als Herausforderung dient, Entwicklungen für den Hochleistungssport zu fördern und deren Umsetzung in den Alltag zu bewerkstelligen.

  • 1984

    Die neue orthopädietechnische Werkstätte in der Linzer Hafnerstraße wird eröffnet. Dort werden neben medizinischen Miedern und Sitzschalen vor allem Prothesen und Orthesen gefertigt. Eine Gehschule für Prothesenträger wird eingerichtet.

    Werkstätte im OZ Hafnerstraße (ca. 1985)

  • 1991

    Bandagist Heindl übernimmt den Tiroler Familienbetrieb Bandagist Gell, mit Hauptsitz in Innsbruck und Niederlassungen in Hall, Imst, Reutte und Wörgl und beginnt damit die Marke Heindl auch in andere Bundesländer zu positionieren.

  • 1992

    Im September 1992 wird der nächste Expansionsschritt gemacht. Der Familienbetrieb EGGER GmbH & Co KG, der orthopädische Werkstätten und Sanitätshäuser in Graz, Bruck, Knittelfeld, Mürzzuschlag, Hartberg und Oberwart betreibt, wird in die Firmengruppe Bandagist Heindl GmbH aufgenommen. Damit kann neben OÖ, NÖ und Tirol, nun auch der Steiermärkische und burgenländische Raum versorgt werden.

    Egger-Filiale Graz, Albrechtgasse

  • 2005

    Übersiedlung des Orthopädiezentrums von der Hafnerstraße in die Räumlichkeiten des neu erbauten Linzer Unfallkrankenhauses, Garnisonstraße 3.

    Seit beinahe sechs Jahrzehnten ist das Familienunternehmen Bandagist Heindl zu diesem Zeitpunkt bereits innovativ tätig und konnte in dieser Zeit neue Entwicklungen auf dem Gebiet der orthopädischen Versorgung etablieren und neue orthopädietechnische Standards setzen.

    Das neue technische Orthopädiezentrum am Gelände des Linzer UKH, in unmittelbarer Nähe zum damaligen Allgemeinen Krankenhaus gelegen, ist ein weiterer Meilenstein in diese Richtung. Neue versorgungstechnische Wege sind hier möglich. Durch die räumliche Anbindung an die großen Krankenanstalten Linzer Keplerklinikum und Unfallkrankenhaus, wird eine raschere Mobilisierung der Patienten ermöglicht.

    Auf 1.200 m² bietet das Orthopädiezentrum nicht nur modernste Werkstätten, sondern auch die Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Medizin, Wissenschaft und Orthopädietechnik. Auch als Ausbildungszentrum für Facharztpraktika und als Partner der nahe gelegenen Fachhochschule für Medizintechnik ist das Zentrum Anlaufstelle. Mehr als 30 spezialisierte MitarbeiterInnen arbeiten mit neuesten Technologien um eine optimale individuelle Versorgung zu erzielen und die Rehabilitation der Patienten so effektiv wie möglich zu gestalten.

  • 2006

    Mit der Übernahme der Firma Helnwein konnte das Filialnetz in Niederösterreich ausgeweitet werden. Das niederösterreichische Traditionsunternehmen wurde 1946 gegründet und beschäftigt zurzeit 50 MitarbeiterInnen in 7 Niederlassungen, in Wiener Neustadt, Gmünd, Horn, Pernitz und Waidhofen an der Thaya.

  • 2008

    Nach 4 Jahrzehnten an der Spitze übergibt Werner Heindl die operative Leitung der Firmengruppe an seine Tochter Alexandra Heindl, die seither die Geschicke der Firma Heindl lenkt.